Immer wieder Anette Groth


Auss Haolam newsblog:
Simon-Wiesenthal-Center: Linken-Abgeordnete auf Liste der schlimmsten antisemitischen Vorfälle 2014

Das renomierte Wissenschaftsinstitut Simon-Wiesenthal-Center (SWC) hat die Liste der schlimmsten antisemitischen Vorfälle weltweit für das Jahr 2014 veröffentlicht – und wieder sind Deutsche auf der Liste vertreten.

Die Bundestags-Abgeordneten Inge Höger und Annette Groth luden, vorsichtig formuliert, Israelfeinde ein, die den Linken-Fraktionsvorsitzenden GregorGysi vor dessen Bundestagsbüro bedrängten und bis auf die Toilette verfolgten. Das brachte ihnen Platz vier auf der beschämenden Rangliste des Wiesenthal-Centers ein.

Es ist nicht der erste, von Westabgeordneten der Partei provozierte Antisemitismusstreit innerhalb der Partei – das besonders pikante diesmal: Die Jagdszene auf Gysi fanden ausgeechnet am 9. November – dem Jahrestag der Reichspogromnacht, an dem zumindest das demokratische und zivilisierte Deutschland den Schrecken der beginnenden elimenatorischenh Judenverfolgung im “Deutschen Reich” gedenkt –

Die Tageszeitung DIE WELT schreibt:

Das Wiesenthal-Center stellt nun ausdrücklich fest, dass Höger, Groth und die Linke-Politikerinnen Claudia Haydt und Heike Hänsel als Organisatoren eine wichtige Rolle dabei spielten, Hass gegen Israel zu schüren. Die Abgeordneten seien Teil einer bedeutenden Gruppe von “Hardcore-Israelfeinden” in der Linkspartei.

Die demokratisch geprägten ostdeutschen Landesverbände der Partei wehren sich nicht erst seit dem “Toilettengate”-Skandal gegen die Diskreditierung der gesamten Partei durch antiisraelische und zumindest latent antisemitische Strömungen – zumal die ostdeutschen Verbände nicht nur den Großteil der Mitglieder stellen, sondern im Gegensatz zu den Westverbänden auch in politischer Verantwortung stehen und Wahlerfolge vorzuweisen haben. An einer Unterschriftenaktion “Nicht in unserem Namen” beteiligten sich dann aber nicht nur die “ostdeutschen Leistungsträger” der Partei, sondern auch zahlreiche Funktionsträger aus dem Bundesvorstand und den westdeutschen Landesverbänden, denen offenkundig der Geduldsfaden zu reißen scheint. Verstärkt wird diese Auseinandersetzung auch dadurch, das sowhl Vertreter der SPD als auch der Grünen deutlich gemacht haben, das die Linkspartei erst die Verhältnis zu Israel und zum Existensrecht Israels als jüdischen Staat entsprechend klären muss, bevor eine Koalition auf Bundesebene überhaupt erst in Frage kommen kann.

Über den “Spitzenreiter” der Antisemitismus-Liste 2014 schreibt die WELT:

Die beschämende Liste des Wiesenthal-Centers wird in diesem Jahr angeführt von einem belgischen Arzt. Er hatte sich geweigert, einer 90-jährigen Jüdin mit einer Rippenfraktur zu helfen. Er begründete dies gegenüber dem Sohn der alten Dame mit den Worten: “Sende sie ein paar Stunden nach Gaza, dann wird sie ihren Schmerz schon los.”

Nicht vertreten auch in diesem Jahr ist wieder eine Gruppe mit unberechtigten Sendungsbewußtsein und haltlosen Selbstbeweihräucherungen , die sich vor allem in der Darstellung von Juden als “krummnasige Kinderquäler” ergeht – was eher Ausdruck ihrer realen Bedeutungslosigkeit sein dürfte, als ihrer Unbedenklichkeit.

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Über benjaminarendtinstitut

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der systematischen wissenschaftlichen Untersuchung des SED Kommunismus und des Nationalsozialismus, sowie bei der Aufklärung der Bevölkerung über diese beiden Diktaturen in Deutschland. Zum Inhaber Thomas Schalski-Seehann: Thomas Schalski-Seehann studierte an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg (jetzt Universität Hamburg) Soziologie mit Schwerpunkt in politische Soziologie und an der Universität Haifa, Israel Middle East Studies. Im Rahmen seines Studium beschäftigte er sich mit der Soziologie des Antsemitismus sowie der politischen Philosophie von Hannah Ahrendt und Walter Benjamin. Seine Diplom Arbeit schrieb er über die Jüdische Emanzipation in der Aufklärung.
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