Das Benjamin-Arendt Institut besteht ein Jahr- Ein Jahr intensive Beobachtung links- und rechtsextremistischer Entwicklungen


Seit einem Jahr beobachtet das Benjamin-Arendt Institut antisemitische Vorfälle im Bereich des Link- und Rechtsextremismus. Mit großer Sorge beobachtet das Institut die rapide Zunahme antisemitischer Äußerungen und Aktionen im Bereich der politischen Linke. Hierzu gehören insbesondere antisemitische Vorfälle bei der SED/PDS/Linkspartei und sog. Antizionistische Aktionen des antiimperalistischen Blocks der autonomen Szene.
Herausragende Figur ist Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag. Inge Höger war Teil der sog. Friedensflotte, die im vergangenen Jahr von der israelischen Marine aufgegriffen wurde. Auf Anzeige des Instituts ermittelt die Generalbundesanwaltschaft gegen Frau Höger wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation. Der Veranstalter dieser sog. „Friedensaktion“ ist die islamistische IHH gewesen, welche mit der Terror-organisation Hamas zusammenarbeitet. Die IHH wurde letztes Jahr vom Bundesinnenministerium als terroristische Organisation verboten. Diese Aktion macht einen Trend deutlich, welcher zunehmend zu beobachten ist, dass islamistische und linksextreme Organisationen in Fragen der Nahostpolitik zunehmend zusammenarbeiten. Die sogn. Friedensflotte war eine dieser Aktionen.
Der Journalist Broder führt in der Welt richtig aus:
Frau Höger war vor einem Jahr an Bord des türkischen Schiffes “Mavi Marmara” unterwegs nach Gaza, wenn auch nur auf dem “Frauendeck”, um die Welt auf das Schicksal der Palästinenser aufmerksam zu machen; sie hat vor kurzem auf ihrer Homepage einen Text veröffentlicht, in dem sie Israel unterstellt, zwei pro-palästinensische Friedensaktivisten ermordet zu haben – obwohl sich radikale palästinensische Gruppen bereits zu den Taten bekannt hatten. (Der Text ist übrigens von ihrer Seite entfernt worden.)
Und sie hat letztes Wochenende an einer Konferenz in Wuppertal teilgenommen, auf der über Wege und Mittel zur “final solution” (Endlösung) der Israel-Frage diskutiert wurde. Dabei trug Frau Höger, wie alle Konferenzteilnehmer, einen Schal um den Hals, auf dem das “historische Palästina” in den Grenzen von 1947 zu sehen war – von Israel keine Spur.
Man kann sich nun darüber streiten, ob Frau Höger eine in der Wolle gefärbte klassische Antisemitin ist oder nur eine zeitgeistkompatible Antizionistin; fest steht, dass sie ihr Amt als Abgeordnete ungeniert nutzt, um ihre antijüdischen Ressentiments auszuleben.
Die Patenschaft für den Stolperstein und das “antizionistische” Engagement sind zwei Seiten derselben Medaille. Frau Höger liebt tote Juden. Nur mit den lebenden Juden hat sie ein Problem“
Ein solches Problem mit lebenden Juden hat z.B. auch der Landesverband Bremen der Linkspartei. In SA Manier riefen Sie vor Einkaufszentren in Bremen als Mahnwachen zum Boykott israelischer Waren auf. Auf der Homepage der Linkspartei in Duisburg war monatelang ein Boycottaufruf israelischer Waren zusehen, welcher mit einer Montage von Hakenkreuz/David Stern versehen war. Dieses sind nicht nur Einzelaktionen. An diesem Punkt könnte man weitere Vorfälle ausführen. Die Linkspartei führt damit die alte antizionistische Linie der SED fort.
Im Institut werden solche Informationen aufbereitet und veröffentlicht. Sowohl auf Facebook als auch auf dem eigenen Blog wird die Bevölkerung über die beiden Diktaturen in Deutschland aufgeklärt, über Links- und Rechtsextremismus, Islamismus berichtet. Des weiteren werden Fachartikel in der Online Presse veröffentlicht. Hierzu ist das Institut mit einer Vielzahl von Organisationen vernetzt und hat bundesweit ein Unterstützerkreis von 480 Personen, die als Mulitplikatoren für die Informationen dienen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem neu eingerichteten Blog des Instituts : https://benjaminarendtinstitut.wordpress.com/
sowie im Facebook unter:
http://www.facebook.com/pages/Benjamin-Arendt-Institut-f%C3%BCr-Demokratie-und-Totalirismusforschung/114561388589449 (hier sind alle Dokumente veröffentlicht)

Thomas Schalski-Seehann
Benjamin-Arendt Institut für Demokratie- und Totalitarismusforschung

Advertisements

Über benjaminarendtinstitut

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der systematischen wissenschaftlichen Untersuchung des SED Kommunismus und des Nationalsozialismus, sowie bei der Aufklärung der Bevölkerung über diese beiden Diktaturen in Deutschland. Zum Inhaber Thomas Schalski-Seehann: Thomas Schalski-Seehann studierte an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg (jetzt Universität Hamburg) Soziologie mit Schwerpunkt in politische Soziologie und an der Universität Haifa, Israel Middle East Studies. Im Rahmen seines Studium beschäftigte er sich mit der Soziologie des Antsemitismus sowie der politischen Philosophie von Hannah Ahrendt und Walter Benjamin. Seine Diplom Arbeit schrieb er über die Jüdische Emanzipation in der Aufklärung.
Dieser Beitrag wurde unter Institutsarbeit abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Das Benjamin-Arendt Institut besteht ein Jahr- Ein Jahr intensive Beobachtung links- und rechtsextremistischer Entwicklungen

  1. Pingback: Benjamin · Arendt Institut für Demokratie- und Totalitarismusforschung |

  2. Pingback: Benjamin-Arendt Institut für Demokratie- und Totalitarismusforschung |

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s